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CD-Player arrow CD-10
Azur 351CC 60

CD-10

Der CD-10 bietet für ein Produkt dieser Kategorie hervorragende Leistungsmerkmale, wie z.B. die D/A-Wandlung unter Anwendung der 24-Bit-Digitalfilterung, die auf eine perfekte Phasenreaktion im gesamten Audioband ausgelegt ist ...

( Micromega )
€890

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Der CD-10 bietet für ein Produkt dieser Kategorie hervorragende Leistungsmerkmale, wie z.B. die D/A-Wandlung unter Anwendung der 24-Bit-Digitalfilterung, die auf eine perfekte Phasenreaktion im gesamten Audioband ausgelegt ist. Bei der linearen Stromversorgung kommen zum Zwecke einer besseren Rauschimmunität ein R-Kern-Transformator und diskrete Spannungsregler zur Anwendung. Alle Fertigungsdetails werden vollständig kontrolliert, was den CD-10 zu einem der besten auf dem Markt verfügbaren Player mit einem so guten Preis-Leistungs-Verhältnis macht.


Das Erbe des CD-Bereiches

Der CD-10 ist der erste CD-Player in einem Bereich von CD-Playern, die aufgrund ihrer hervorragenden Klangqualität und ihrer erstklassigen Zuverlässigkeit zu den am besten verkauften Produkten in ihrer Kategorie gehören. Wir bei Micromega hatten uns die Entwicklung eines CD-Players fest auf die Fahne geschrieben, dessen Leistungsmerkmale außergewöhnlich sind, wobei ein unschlagbarer Geldwert aufrechterhalten werden soll.


Das Chassis

Die Rolle des vollkommen aus Metall gefertigten Rahmens besteht in der Bereitstellung einer stabilen und steifen Basis für den CD-Mechanismus. Er schützt außerdem die elektronischen CD-Schaltungen gegen äußere elektromagnetische Störungen und Hochfrequenzeinflüsse, die in der heutigen Umwelt allgegenwärtig sind. Die Frontplatte aus Aluminium fügt allen Modellen dieses Bereiches einen speziellen Touch bei und vermittelt damit einen Eindruck von eleganter Schlichtheit, wobei sich Minimalismus und Benutzerfreundlichkeit harmonisch vereinen. Im blauen 10-Zei­chen-Punktematrix-Display, das mittels Micromega-Software gesteuert wird, kommen alle notwendigen Informationen in Echtzeit zur Anzeige. Der in Schwarz oder Silber gehaltene Korpus aus eloxiertem Aluminium passt perfekt zur Frontplatte. Die Frontplatte mit Bürsteneffekt gibt dem Produkt einen einzigartigen markanten Touch.


Die Stromversorgung

Wie alle Player, hängt auch der CD-10 bezüglich seiner Stromversorgung von der Netzquelle des Benutzers ab. Leider unterliegt diese Quelle zunehmend Störungen, vor allem seit der Einführung der bei den Computern sowie bei zahlreichen anderen elektronischen Konsumgütern wie z.B. Fernsehgeräten, DVD-Playern, Video-Tape-Recordern und Satellitengeräten verwendeten Schaltnetzteile. Alle diese Stromversorgungen strahlen, selbst wenn sie angeblich entsprechend dem CE-Standard jegliche Eingabe- bzw. Ausgabestörung verhindern, in Richtung der Hochfrequenzsignale des Netzes ab und können ganz schnell die musikalische Wiedergabe einer CD stören. Diese Wirkung ist um so stärker, je mehr Leistung das Gerät hat. Wenn es auch paradox erscheint: Es sollte beachtet werden, dass das maximale Ausgangssignal eines CD-Players 2 V Effektivwert (RMS) beträgt. Deshalb liegt das schwächste Signal, das ein CD-Player wiedergeben muss, bei ca. 30 ?V. Das vermittelt eine Vorstellung von der Größenordnung, über die wir sprechen. Beim Transformator des CD-10 handelt es sich um einen R-Kern-Transformator. Diese sehr speziellen Modelle haben ein sehr interessantes Verhalten in Bezug auf die Netzstörungsfilterung. Im Gegensatz zu den Ringkerntransformatoren mit einer sehr großen Bandbreite haben die R-Kern-Transformatoren aufgrund ihrer Bauweise eine sehr geringe Bandbreite. Damit sind sie im Falle eines mäßigen Strombedarfes ideal geeignet. Der CD-10 ist mit einer linearen Stromversorgung ausgestattet, die aus mehreren getrennten Sektionen besteht, um die Probleme der Übersprechung von der Stromversorgung her zu vermeiden (vor allem zwischen den digitalen und analogen Sektionen). Die digitale Stromversorgung bietet den erforderlichen Strom für den Antriebsmechanismus, für die Rückkopplungsschaltungen und für die gesamte Benutzerschnittstellen-Sektion. Außerdem garantieren lineare Regler mit einem hohen Stromversorgungsdurchgriff eine perfekt rauschfreie Stromversorgung für sämtliche digitale Elemente. Was die Analogsektion anbetrifft, so ist eine ganz andere Technik erforderlich. Nach der Gleichrichtung und Filterung wird die Regelung der analogen Stromversorgung mittels einer sehr hochentwickelten Schaltung ausgeführt, die eine hohe Impedanz und eine rauscharme Leistung in Kombination mit Tracking-Reglern erfordert. Der Durchgriffspegel dieser Stromversorgung liegt höher 100 dB in einem Bereich von 20 Hz bis 20 kHz. Die Digitalsektion des D/A-Wandlers hat eine konstante Stromquelle und einen sehr rauscharmen Shunt-Regler.


Der Antriebsmechanismus

Es war der Wunsch des Micromega-Teams, auf diesem Gebiet innovativ zu sein und einen DVD-Mechanismus anzuwenden, und dies aus einem guten Grunde. Aufgrund des Erfolges der DVD sind die heutzutage hergestellten DVD-Mechanismen von bester Qualität und Zuverlässigkeit, weil sie in Großserie hergestellt werden und deshalb äußerst strengen Qualitätskontrollverfahren unterliegen, wie sie der Großserienfertigung innewohnen. Das ist der Grund, weshalb wir die Entscheidung trafen, den CD-10 mit dem neuesten DVD-Mechanismus KHM313 von SONY bzw. SFH850 von SANYO auszustatten. Die Steuerung des Mechanismus wird durch die Schaltung SAA78247 von Philips und durch ein proprietäres Micromega-Softwareprogramm abgesichert, das Fehlerkorrekturalgorithmen besitzt, die besonders effizient und auf die Audiowiedergabe ausgelegt sind. Gegenwärtig sind die CD-Player in vielen Fällen auf das Lesen von CD-ROMs optimiert. Eine CD wird bei Nenndrehzahl gelesen, während einige Player im Falle einer CD-ROM die bis zu 52-fache Nenndrehzahl erreichen. Das ist ein anderer Gesichtspunkt, aber nicht der wichtigste. Beim Lesen einer CD-ROM ist Folgendes möglich: Wenn ein Datenstapel Fehler enthält, kann zurückgegangen und die Passage noch einmal gelesen werden, bevor letztlich die Fehlerinterpolationsstrategie angewendet wird. Diese Lösung ist in Bezug auf Audio absolut undenkbar, da das Ziel im Falle von Fehlern darin besteht, die Kontinuität der musikalischen Wiedergabe in einer Art zu bevorzugen, dass der Hörer gar nicht wahrnimmt, dass der Player ungenaue Daten korrigiert. Es ist ganz offensichtlich, dass das Anhalten des Lesens und das mehrfache Wiederholen einer Passage zum Zwecke des Entfernens eines Kratzers, eines Fingerabdruckes oder von etwas Anderem, was das Fehlerkorrektursystem ausgelöst haben könnte, nicht möglich ist. In Anbetracht dessen ist erkennbar, wie wichtig die Anwendung einer speziellen Strategie für das Audiolesen ist und weshalb das Micromega-Team soviel Energie und Zeit in die Entwicklung der geeignetsten Lösung in Bezug auf die musikalische Wiedergabe investierte.


D/A-Wandlung: AD1853

Beim CD-10 kommt einer der besten zweckbestimmten D/A-Wandler zur Anwendung, die gegenwärtig verfügbar sind. Wir entschieden uns für den AD1853 von Analog Devices aufgrund seines unschlagbaren Geldwertes. Dieser Wandler mit seiner Dynamik von 110 dB, seinem Signal-Rausch-Verhältnis von 112 dB und seinem Gesamtwert aus harmonischer Gesamtverzerrung (THD = Total Harmonic Distortion) + Rauschen von < - 100 dB ist ideal geeignet für die exakte Behandlung von Signalen von der Schaltung SAA7824. Die Stromversorgung mit Konstantstromquelle und Shunt-Reglern sichert die völlige Immunität gegenüber äußeren Störungen. Die lokale Abkopplung, die durch eine sehr geringe Induktivität und sehr geringe Reihenwiderstands-Kapazitäten abgesichert wird, garantiert eine bessere Signalintegrität für die Analogstufen. Die von der Schaltung SAA7824 erzeugten Signale gehen mit 44,1 kHz zum AD1853. Sie werden intern gewandelt und in einem Digitalfilter achtfach überabgetastet, dessen Außerhalb-Band-Unterdrückung höher als 115 dB liegt, was die ersten Bilder der Digitalfilter sehr weit vom Audioband her zurückschiebt. Damit können die Analogfilter eine relativ geringe Größenordnung annehmen, während die außerhalb des Bandes übertragene Energie minimal gehalten wird. Der Entwurf der gedruckten Schaltung ist enorm wichtig. Das Micromega-Team hat deshalb all sein Know-how in diesen Teil gesteckt, was in mehrfacher Hinsicht eine echte Herausforderung darstellte. Die Schaltung, die unter Anwendung der neuesten Software entwickelt wurde, ist dahingehend optimiert, dass die außergewöhnlichen Möglichkeiten der ausgewählten Bauelemente berücksichtigt werden. Jeder Entwurfsfehler kann teuer werden, sowohl in Bezug auf Messungen als auch in Bezug auf die Hörqualität. Durch die Stromausgänge des AD1853 im Differenzialmodus kann die Eigendynamik des Signals erhalten bleiben und im Gleichtakt kann jede Störung unterdrückt werden, die das Signal beeinträchtigen könnte. Trotz aller Vorkehrungen in Bezug auf das Layout kann es passieren, dass einige äußere Erscheinungen zu bestimmten Zeiten das Signal beeinträchtigen. In einem solchen speziellen Fall erweist sich der Differenzialmodus als äußerst effektiv. Das Prinzip des Differenzialmodus besteht darin, dass ein Signal über zwei getrennte Zweige übertragen wird, von denen der eine die entgegengesetzte Phase des anderen hat. Wenn eine Störung das Signal beeinträchtigt, dann wird es die Phase der beiden Zweige gleichzeitig beeinträchtigen. Wenn der Differenziator zwischen den beiden Signalen ins Spiel kommt, wird die Störung vollkommen aufgehoben. Dies wird mit dem Fachausdruck "Gleichtakt" bezeichnet. Deshalb können wir versichern, dass ein Differenzialsignal 6 dB an Dynamik erspart und jedes im Gleichtakt befindliche Signal unter Berücksichtigung des Gleichtaktunterdrückungs-Faktors vollkommen unterdrückt. Ein oft diskutiertes Thema ist das der symmetrischen Anschlüsse. Diese wurden in der Vergangenheit von den Fachleuten entwickelt, um Niedrigpegelsignale wie z.B. Mikrofonsignale zu übertragen und um Umgebungsstörungen – vor allem Brummstörungen aufgrund der Netzkabelabstrahlung bei 50 Hz – zu eliminieren.


Die Analogstufen

Unter Berücksichtigung des bisher Gesagten mussten die differenzierenden Stufen genauso effizient, wie die anderen Leistungsmerkmale der Komponente sein. Die Wahl war schwer, da Messungen und das Anhören nicht immer Hand in Hand gehen, wie es den Fachleuten nur allzu gut bekannt ist. Es bleibt immer ein empirischer Teil, weshalb auf dem Audiogebiet Erfahrung wichtig ist. Obwohl die SMD-Bauele­mente (SMD = Surface-Mounted Device = oberflächenmontiertes Bauelement) von den meisten extremen Puristen abgelehnt werden, hat sich erneut die Erfahrung bewahrheitet, dass dies die einfachste Lösung ist. Sie müssen sich vor "Abkürzungen" hüten, da diese sich oft als sehr begrenzend erweisen. Jede Technologie hat ihre Vor- und Nachteile. Eines ist aber klar: Bei der Arbeit mit Signalen von sehr geringer Amplitude ist oftmals der einfachste Lösungsweg der beste und SMD-Bauelemente erlauben eine erhebliche Platzeinsparung, was in unserem Fall wichtig ist. Letztlich wurde die Art der Ausrichtung der analogen Ausgangsfilter nicht dem Zufall überlassen. Es erwies sich, dass die Wahl eines Bessel-Filters dritter Ordnung die besten Ergebnisse erbrachte. Die Frequenzgrenze wurde auf 75 kHz weit über das Audioband hinaus gesetzt, was eine perfekt lineare Phase von 20 Hz bis 20 kHz und eine konstante Gruppenverzögerung beim vollen Audioband gewährleistet. Für den letzten Pol dieser Ausrichtung wählten wir bewusst ein mit dem Signal in Reihe geschaltetes passives Element, um sämtliche Hochfrequenzreste, die selbst durch die dichtesten Netze durchgeschlüpft sein könnten, abzuweisen. Das Ausgangssignal ist frei von jeglicher Gleichstromkomponente. Der Grund hierfür besteht in der Anwendung einer speziellen Schaltung, die einen Niedrigimpedanzanschluss erlaubt, ohne auf einen Kopplungskondensator zurückgreifen zu müssen. Dieser Kondensator muss sehr oft ein Elektrolytkondensator sein, um eine Niedriglastimpedanz zu eliminieren, die für bestimmte Verstärkereingänge charakteristisch ist. Letztlich sendet eine Hochge­schwindigkeitsschaltung, die das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein der Wechselstromversorgung erkennt, das Signal an den CD-10, um Gleichstromstöße abzugeben, wenn er eingeschaltet wird oder wenn der Netzstrom plötzlich abgeschaltet wird.


Schlussfolgerung : Eine Herausforderung ist bewältigt worden

In Bezug auf die Herstellung eines CD-Players zu einem angemessenen Preis ist es schwer, das höchste Niveau von musikalischer Wiedergabe zu erzielen, die so originalgetreu und transparent als möglich ist. Der CD-10 erreicht diesen Punkt vortrefflich, Tausende von Besitzern dieses Modells sind voll des Lobes. Sie können ausnahmsweise zu Recht die positiven Wirkungen eines Gerüchtes wahrnehmen. Mit dem CD-10 können Sie Musik wahrhaft lieben.



Technische Daten

Antriebsmechanismus : KHM 313 von SONY bzw. SFH 850 von SANYO
Servoschaltung : SAA7824
Servotechnologie : Digital
Native Abtastfrequenz : 44,1 kHz
Native Auflösung : 16 Bit
D/A-Wandler-Schaltung : AD1853
Digitalfilter : AD1853-intern
Überabtastungsfaktor : 8 x
D/A-Wandlungs-Typ : Multi-Bit ? ?
Bandbreite (± 0,1 dB) : Gleichstrom (DC) – 20 kHz
Linearität bei - 100 dB : 0,5 dB
Signal-Rausch-Verhältnis + harmonische Gesamtverzerrung (THD = Total Harmonic Distortion) :
< - 100 dB / bis 1 kHz
Übersprechung : > 100 dB / bis 1 kHz
Ausgangsimpedanz : < 600 ?
Ausgangspegel : 2 V Effektivwert (RMS) / 0 dB
Leistungsaufnahme : 11 W
Sicherungseinsatz : T 160 mA / 250 V (Slow Blow) - T 315 mA / 130 V (Slow Blow)
Abmessungen (Breite x Tiefe x Höhe) : 430 x 265 x 69 mm
Gewicht : 3,5 kg